Umkehrosmose-Membran: – Was bedeutet Umkehrosmose bei Wasserfilteranlagen?

Nov 22, 2020 | AQUNA Technik & Service, Grundlagen Trinkwasser

Bei der Umkehrosmose wird der Vorgang der Osmose umgekehrt. Im Englischen  bedeutet Umkehrosmose = Reverse Osmosis (RO).

Das Leitungswasser mit einer hohem Anteil an Fremdstoffen und Salzkonzentration wird mit einer Hochdruckumpe gegen eine halbdurchlässige Membran gedrückt. Die Porengröße der Membran ist so klein, dass nur reine Wassermoleküle hindurch passen (0,0001µm) Andere Fremdstoffe wie Hormone, Medikamentenrückstände, Bakterien, Viren, Salze, Nitrate, Chlor, Pestizide, Schwermetalle, Radioaktive Substanzen usw. sind deutlich größer und passen nicht durch die kleinen Poren hindurch.
Diese Substanzen werden fortlaufend ins Abwasser geleitet. Auf der Reinwasserseite befinden sich nur reines Wasser und sehr kleine Ionen. Eine automatische regelmäßige Spülung der Anlage sorgt dafür, dass die Membranen nicht Verkeimen oder Verblocken.
Bei Umkehrsomoseanlagen wird neben dem reinen Wasser immer auch Abwasser entstehen, was in die Abwasserleitung den Siphon geleitet wird.
Das Verhältnis von reinem Trinkwasser zu Abwasser beträgt zwischen 1:2 bis 1:3.
1 Liter gefiltertes Trinkwasser erzeugen 2 bis 3 Liter Abwasser.
  • Dr. rer. nat. Wolfgang Ludwig „Es reicht nicht aus, ein Wasser durch verschiedene Methoden zu beleben und zu energetisieren, wenn nicht auch tatsächlich die Schadstoffe nachweislich entfernt wurden“.
  • Institut Fresenius, aus Gutachten „Trinkwasserbehandlung mittels Umkehrosmose Anlagen“, 25.09.1990 – „Umkehrosmosegeräte entfernen Nitrat, Sulfat, Chlorid, Natrium und Härtebildner, aber auch ungelöste Stoffe, wie kolloidales Eisen, Kieselsäure und Asbestfasern, aus dem Wasser.“
Umkehrosmose-Membran