Trinkwasserqualität sinkt durch Anhebung der Grenzwerte

Dez 27, 2020 | Biologie & Physiologie, Grundlagen Trinkwasser

Die Qualität unseres Trinkwassers kann sehr einfach gemessen werden: Wasser kann je nach Menge an gelösten Stoffen Strom leiten. Je mehr gelöste Stoffe im Wasser enthalten sind, desto höher ist der Leitwert, gemessen in Mikrosiemens (µS). Die elektrische Leitfähigkeit ist ein allgemein anerkannter Indikator und Parameter, um die Qualität von Trinkwasser laut Trinkwasserverordnung zu messen.

 

“Je höher der Leitwert des Wassers, desto mehr gelöste Stoffe sind im Wasser und desto schlechter ist die Qualität als Trinkwasser”!

 

In der Grafik ist die Entwicklung der Grenzwerte über die Jahre zu sehen – die ständige Erhöhung des Leitwertes und eine immer weitere Entfernung vom optimalen Trinkwasser ist nicht zu unserem gesundheitlichen Vorteil!
Die Natur zeigt uns, welche Qualität und Messwerte biologisch vorgegeben sind.
Werte unter 130 µS sind ein Zeichen für ein reines und gutes Wasser. Optimal ist der Bereich von 30-90 µS. Ebenso lassen sich auch der pH-Wert (6,2 bis 7,0) und das Redoxpotenzial (rH2 24-28) noch hinzuziehen, um die Qualität eines wirklich guten Trinkwassers zu beurteilen.

 

Wenn wir ursprüngliche Quellen untersuchen, wo das Wasser aus eigener Kraft an die Oberfläche dringt (artesische Quellen), Regenwasser oder Bergseen, ergeben sich klare Hinweise auf die Wasserqualität, die wir täglich unserem Körper zuführen sollten.

 

  • der pH-Wert ist ein Maß der Protonenkonzentration
  • der Redoxwert (Redoxpotenzial)  ist ein Maß für die Anzahl der Elektronen und Grad an Reduktion beziehungsweise Oxidation einer Flüssigkeit