Mineralien und Spurenelemente: 1. Bedeutung der katalytisch aktiven Metalle

Dez 10, 2020 | Biologie & Physiologie, Mineralien-Spurenelemente

Bei den Metallen kann unterschieden werden zwischen katalytisch hoch aktiven Metallen und katalytisch wenig aktiven Metallen.
83 chemisch stabile Elemente aus dem Periodensystem sind bekannt, wobei die Elemente 43 Technetium und 61 Promethium nicht stabil sind – somit haben wir insgesamt 81 stabile Elemente auf der Erde.
Alle diese Elemente spielen eine besondere Rolle in unserem Körper für spezifische Stoffwechselvorgänge. Ob als Bausubstanz in Organen und Geweben, als Grundbausteine für Hormonproduktion oder als Zentralatom in Enzymverbindungen. Enzyme z.B. beschleunigen bzw. ermöglichen chemische Reaktionen.
Je katalytisch aktiver ein Metall ist, desto einfacher können chemische Substanzen miteinander reagieren, weil der Körper weniger eigene Energie aufwenden muss – einfach ausgedrückt. Es geht hierbei um möglichst energiesparende Reaktionen, ein ureigener ökonomische Grundgedanke des Lebens = keine Energieverschwendung!

Vulkankurve der katalytisch aktiven Metalle

Hier eine Grafik (Vulkankurve der katalytisch aktiven Metalle) die zeigt, welche Metalle wie gut katalytisch reagieren können. Katalytische Aktivität bedeutet immer auch enzymatische Aktivität. Der Unterschied zwischen Quecksilber (Hg) und Platin (Pt) beträgt 1 Milliarde!!!
Das bedeutet Platin ist ein sehr wichtiges Metall auf Grund seiner sehr hohen katalytische Aktivität und spielt im Bereich der Enzyme als Zentralatom eine sehr bedeutende Rolle, was jedoch im Bereich der Ernährung, Nahrungsergänzung oder der Ökotrophologie meist ignoriert wird?
Weitere Infos zu diesem Thema und der Bedeutung im Stoffwechsel in Teil 2
Vulkankurve Katalytisch aktive Metalle