Fluor: Wie ein Abfallprodukt der Aluminiumindustrie den Weg in Trinkwasser und Kosmetika fand

Dez 31, 2020 | Biologie & Physiologie, Mineralien-Spurenelemente

Fluor ist extrem giftig: ein nicht abbaubares Umweltgift!

Tagtäglich wird das nicht abbaubare, hochtoxische Umweltgift Fluor in viel zu hohen Dosen zur Zahnpflege und Kariesprophylaxe und in weiteren Produkten empfohlen und eingesetzt. Wie konnte es so weit kommen? 

 

Was ist Fluor eigentlich? Die flüchtige bis gasförmige Substanz gehört zur Gruppe der Halogene. Halogene sind sehr reaktionsfreudig und verbinden sich mit Metallen zu Salzen. Aus diesem Grund werden sie „Salzbildner“ genannt. Fluor kommt in der Natur meist als Verbindung vor, weil es reaktionsfreudig ist und sich schnell mit anderen Elementen verbindet = anorganische Fluoride = Salze der Fluorwasserstoffsäure. Fluor und Fluoride sind nicht das Gleiche – ein häufiges Missverständnis. Fluoride sind ebenfalls toxisch, dennoch weniger giftig als Fluor.

Welche wirtschaftlichen und medialen Kräfte notwendig sind, um aus Sondermüll (einem Abfallprodukt der Aluminiumindustrie) und einem Insektizid einen Kariesschutz zu behaupten, wollen wir hier nicht weiter ergründen. Da reicht ein Blick in die Geschichte der Aluminiumherstellung, deren Abfallprodukte, Sondermüll und gerichtliche Klagen.

Wie aus einem Giftstoff und Insektizid ein bedeutender Inhaltsstoff in Kosmetika und Trinkwasser wurde

Natriumfluorid (Englisch: Sodium Fluoride) wurde bis 1945 in den USA als Giftstoff klassifiziert und als Insektizid eingesetzt, um Ratten, Läuse und Kakerlaken zu bekämpfen/töten. Ein nicht abbaubares Umweltgift wird über Tabletten, fluoridiertes Salz oder hochdosierte fluoridierte Zahnpflegeprodukte oder zwangsweise dem Trinkwasser zugesetzt!

Der Direktor des National Research Council (NRC) Dr. John Doull gab angesichts einer groß angelegten Metastudie zum Thema Fluorid Folgendes zu bedenken:

“Als wir uns all die bereits durchgeführten Studien genauer anschauten, bemerkten wir schnell, dass viele Fragen unbeantwortet blieben und dass wir viel weniger gesicherte Informationen besitzen, als es dem Thema angemessen wäre […].”

Was ist eine täglich sichere Fluoriddosis für Kinder, Erwachsen oder Senioren, getrennt nach nach weiblich/männlich und welche Datengrundlage liegt den Empfehlungen zugrunde? Welche langfristigen Schäden können entstehen bei einer unnatürlich erhöhten Fluoridzufuhr?

In den USA wurden zu Beginn der 1930er Jahre sehr große Mengen an Fluoridverbinden bei der Aluminiumindustrie erzeugt, die als teurer Sondermüll hätten entsorgt werden müssen.

Die Gesundheitsbehörde unterstand zur damaligen Zeit dem Finanzministerium, dessen Minister Andrew William Mellon war, ein einflussreicher Milliardär. Er hatte viele Unternehmensbeteiligungen, unter anderem an ALCOA (Aluminium Corporation of America), einem der führenden Unternehmen der Aluminiumindustrie.

Der Chef der Gesundheitsbehörde (und ALCOA-Anteilseigner) beauftragte den Zahnarzt H. Trendley Dean die Vorteile von fluoridiertem Trinkwasser in Bezug auf Kariesschutz zu verbreiten, um großflächig Trinkwasser mit den Fluorverbindungen anreichern und damit entsorgen zu können. Die bei fluoridiertem Trinkwasser vermehrt auftretende Dentalfluorose (weiße/helle Flecken auf den Zähnen) war bereits bekannt, wurde aber nicht erwähnt, es wurde nur eine schützende und stärkende Wirkung des Zahnschmelzes verbreitet.

Ein Biochemiker des Mellon-Instituts Gerald J. Cox führte Untersuchungen durch, deren Ergebnisse und Folgen bis heute nachwirken, nämlich die Behauptung Fluorid schütze vor Karies! 1939 machte Cox erstmals öffentlich den Vorschlag das Trinkwasser zu fluoridieren. Heute würde man dazu sagen „zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen“ – „teuren und giftigen Sondermüll in Menschen, Tiere und Umwelt verklappen“.

Es gab eine Zeit, in der Millionen Chinesen und Inder an massiven Knochenleiden erkrankt sind, weil sie regelmäßig fluoridreiches Wasser (ca. 1-4 mg Fluorid pro Liter) zu sich genommen hatten.

Die Auswirkungen und Entwicklungen sind bis heute den Medien und „Experten“ zu entnehmen. Ein nicht abbaubares hochtoxisches Umweltgift wird in viel zu hohen Dosen (“Die Menge macht das Gift”) tagtäglich zur Zahnpflege und Kariesprophylaxe und in weiteren Produkten empfohlen und eingesetzt.

Es ist immer wieder interessant, sich mit der Geschichte zu beschäftigen!