Biologische Gesetze & Wirkung chemischer Elemente – zur Lösung biologischer Konflikte

Dez 25, 2020 | Biologie & Physiologie, Mineralien-Spurenelemente

Keimblattspezifischen Gewebsreaktion im Einklang mit dem Wissen über die Wirkungen der Elemente in unserem Körper

Das Wissen um biologischen Gesetzmäßigkeiten sind für uns die Basis wenn es um die Erkennung, Bewertung und Balancierung von Symptomen (oft fälschlich als Krankheiten bezeichnet) geht. Wir stellen immer wieder fest, dass es eine Trennung gibt zwischen der biochemischen Sichtweise und den keimblattspezifischen Gewebsreaktionen.

Wie lassen sich die Erkenntnisse von Dr. Andreas Noack und anderen Wissenschaftlern in Einklang bringen mit dem biologischen Gesetzmäßigkeiten? Gibt es überhaupt eine Trennung? Wir möchten diese beiden Themen etwas miteinander verflechten und aufzeigen das diese sich optimal ergänzen und gar nicht getrennt betrachtet werden sollten.

Vergiftungen und Verletzungen lösen ebenso biologische Konflikte und damit Programme aus wie „normale“ biologische Konflikte welche uns tagtäglich begleiten. Grundsätzlich liegt es in der Natur des Lebens, biologische Konflikte, Vergiftungen, Verletzungen oder Mangelzustände in einer angemessen Zeit zu lösen. Welchen gesellschaftlichen Wert hätten wir für unsere Familie, Sippe oder Gemeinschaft wenn wie nicht in der Lage wären diese in angemessener Zeit zu lösen? Was sind die biologischen Konsequenzen der Natur?

Wir erkennen, das bestimmte Konflikte, Vergiftungen oder als Gegenpool ebenso Mangelzustände die Ursache von sinnvollen biologischen Programmen / Reaktionen und damit auf längere Sicht auch Gewebsveränderungen sind. Unser Hauptaugenmerk sollte auf die Lösung der akuten Konflikte, Vergiftungen oder Mangelzustände in angemessener Zeit konzentriert werden und dabei sind realistische Ziele und die Kommunikation im Erfolgskreislauf eine Grundvoraussetzung – sonst kommen wir auch der Misserfolgsspirale nicht heraus.

Der Gegenpol einer Vergiftung (zuviel einer Substanz die schädigt) ist ein Mangelzustand (zu wenig einer Substanz was auf auch schädigt). Wir bewegen und ständig zwischen diesen beiden natürlichen Polen und versuchen die Balance zu halten. Mangelzustände können sich auf viele oder auch einzelne chemische Elemente beschränken, welche dem Körper nicht mehr zur Verfügung stehen, jedoch essentiell für einen optimalen Stoffwechsel sind.

Akute biologische Konflikte, unbeachtete chemische Elemente und Denkprozesse – Abhängigkeiten und Notwendigkeiten

Wenn wir uns allein das Thema Enzyme anschauen und davon ausgehen, dass ca. 75.000 Enzyme existieren und bisher nur ca. 3000 analysiert wurden = 5%! Wenn wir weiter davon ausgehen, dass 30-50% aller Enzymverbindungen die grundlegend unseren Stoffwechsel steuern, Metalloeyzyme sind, sollten wir uns vor allem mit den Metallen beschäftigen welche diese Enzyme aktivieren und steuern.

Metalloenzyme haben im aktiven Zentrum ein Metallion

Die Enzyme welche im aktiven Zentrum Metalle haben, können katalytisch ehr träge oder hochaktiv sein, was einen gewaltigen Unterschied in der katalytischen Aktivität von 1:1.000.000.000 (Milliarde) ausmacht. Das führt automatisch zu einer weiteren Frage. Welche Metalle sind das und was unterscheidet die ehr trägen Metalle von den hochaktiven Metallen und wie gelangen diese in unseren Nahrungskreislauf?

Vulkankurve Katalytisch aktive Metalle

Wenn wir dann erkennen, dass die Enzyme mit den katalytisch hochaktiven Metallen sehr schwer zu analysieren bzw. die Analyseprozesse sehr aufwendig, kostenintensiv und ethisch oftmals schwierig sind, kommen wir zu den wirklich interessanten Fragen.

Wer entscheidet welche natürlichen und stabilen Elemente in unseren Nahrungskreislauf zugelassen oder als essentiell Nährstoffe eingestuft werden, auch wenn diese nur in winzigsten Spuren vorkommen und aufgrund welcher Datenlage? Was passiert wenn die katalytisch aktivsten Metallen aus unserem Nahrungskreislauf entfernt und verbannt werden (aus Unkenntnis oder anderen Gründen), welche Folgen hat dies für die Effektivität der Enzymbildung und Enzymwirkung? Welche Langfristschäden entstehen und welche Kompromisse muss der Körper tagtäglich eingehen auf Kosten unserer Leistungsfähigkeit, Reparaturfähigkeit und letztendlich Gesundheit?

Bei diesem Thema hat Dr. Andreas Noack wichtige Aufklärungsarbeit geleistet, verbindet aus unserer  Sicht leider nicht das Thema der chemischen Elemente mit keimblattspezifischen Gewebsreaktion,  biologischen Konflikten und Denkprozessen im Sinne von Ursache und Wirkung.

Kann der Körper bei einem Mangel, auch wenn dieser im Labor nicht nachweisbar ist (zu teuer, zu aufwendig, kein Interesse…) möglicherweise seine biologische Konflikte nicht schnell und effizient lösen weil diese Elemente / Metalle fehlen? Unter ganzheitlicher Betrachtung hat jedes chemische Element was in unserem Körper ist auch eine Wirkung auf unsere Psyche und unser Denken. Fehlen winzige aber wichtige Elemente hat dies zwangsläufig Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel, Denken und damit auch Konfliktlösung.

Weiter im nächsten Teil…